Navigation überspringenSitemap anzeigen

Dr. med. vet. Christoph Peterbauer, Dip. ECVAA

Die sichere Entscheidung für Dein Haustier

Zum Ablauf einer Narkose bei Tieren – das solltest du wissen

Muss ein Tier operiert werden, kommt es an einer Narkose in der Regel nicht vorbei – und das, obwohl die Anästhesie so häufig mit verschiedenen Risiken für den Patienten verbunden ist. Damit der gesamte Eingriff dennoch möglichst problemlos für das Tier verläuft, ist bereits vorab einiges zu beachten.

Als erfahrener Tieranästhesist bin ich der richtige Ansprechpartner rund um die Themen Sedierung und Vollnarkose speziell für Tiere. Zunächst erkläre ich Dir den Ablauf der Narkose und was dabei zu beachten ist. 

Profitiere von meinem zuvorkommenden Rundum-Service in den Bezirken Hollabrunn und Tulln sowie in Wien. Wenn es um das Wohl Deines Haustieres geht, bist du bei mir in den besten Händen!

Ablauf einer Narkose

Was bereits vor der Narkose zu beachten ist

Bevor der Eingriff und damit auch die Narkose vorgenommen werden kann, ist es wichtig, dass Du mich zuvor über mögliche Zwischenfälle bei vorherigen Anästhesien sowie eventuell bekannte Medikamentenunverträglichkeiten aufklärst. Sollte das Tier aktuell Medikamente einnehmen, solltest du mich unbedingt über das jeweilige Präparat und seine Dosierung informieren. Es kann sein, dass das Medikament vor der OP vollständig abgesetzt werden muss. Fülle daher bitte das Gesundheitsdatenblatt vollständig aus, da auf diesen Daten die Dosierung und Zusammensetzung der Narkosemittel beruht.

Solltest du unsicher sein, ob du ein Medikament vor der OP verabreichen darfst, dann zöger nicht, mich oder deinen behandelnden Tierarzt zu kontaktieren.

Um den korrekten Ablauf einer Narkose zu gewährleisten, solltest du außerdem darauf achten, dass das Tier das letzte Mal um spätestens 24 Uhr mit einer halben Tagesration gefüttert wird. Wasser darf bis 2 Stunden vor der Narkose angeboten werden. Mein Tipp: Häufig fühlen sich die Tiere wohler, wenn sie sich noch kurz vor dem Eintreffen beim Tierarzt entleeren können.

Das ist der Ablauf einer fachgerecht durchgeführten Narkose bei Tieren

Eine Vollnarkose beginnt mit einer klinischen Untersuchung und der Beurteilung des Gesundheitszustandes des Patienten. Hierbei sind unbedingt aktuelle Untersuchungsbefunde von externen Tierärzten oder Laboren mitzubringen. Müssen weitere Parameter überprüft werden, werde ich dies vor Ort und mit deinem Einverständnis durchführen. Sollten dabei Abweichungen auffallen, die das Risiko der Narkose erhöhen, halte ich sofort mit dir Rücksprache.

Narkose bei Tieren

Zur Beruhigung und Vorbereitung auf die Operation werden intramuskulär oder intravenös Medikamente verabreicht, die entspannend, angstlösend und schmerzstillend auf das Tier wirken. Für die Vollnarkose selbst wird in jedem Fall ein venöser Zugang mittels Verweilkatheter gelegt und die Medikamente zur Anästhesieeinleitung darüber verabreicht. Dabei kommen ausschließlich moderne und zugelassene Anästhetika zum Einsatz, von denen viele auch in der Humanmedizin gebräuchlich sind. Um die Narkose aufrechterhalten zu können, wird ein steriler Tubus in die Luftröhre gelegt, über welchen exzellent steuerbare gasförmige Anästhetika und Sauerstoff über eine Anästhesiemaschine zugeführt werden. Zusätzlich nutze ich Spritzenpumpen, um Schmerzmittel oder andere Medikamente intravenös zu verabreichen. Dieses Verfahren nennt man „balancierte Anästhesie“.

Die Idee dahinter ist, Anästhetika mit stärkeren Nebenwirkungen einzusparen und eine stabilere Narkose erreichen zu können. Während der Narkose wird das Tier gewärmt und mit intravenösen Lösungen zur Kreislaufunterstützung versorgt. Zur Unterstützung der Atmung kommt ein hochmodernes Beatmungsgerät aus der Dräger-Fabius-Reihe zum Einsatz. Der gesamte Narkoseverlauf wird protokolliert und archiviert.

Auch in der Aufwachphase ist eine Rundum-Behandlung notwendig

Nach dem Eingriff kommt das Tier in einen gewärmten Aufwachbereich und wird bis zum vollständigen Erwachen engmaschig überwacht. Die Schmerzbehandlung erfolgt nach der OP mittels Infusionen und Medikamenten und dauert wahlweise bis zur Entlassung oder solange, wie es notwendig ist.

Solltest du deinen tierischen Freund noch am gleichen Tag mit nach Hause nehmen können, ist es ratsam, nur zum Entleeren der Blase nach draußen zu gehen. Auch Hitze, Kälte und Anstrengung für das Tier sind zu vermeiden. Futter darf am Abend wieder mit einer halben Ration angeboten werden, während Wasser jederzeit zur Verfügung stehen sollte. Es liegt mir am Herzen, dir den Patienten komplett wach und mobil zu übergeben. Dennoch können seltene Nebenwirkungen in Form von Lautäußerungen, Mattigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Zittern oder Schwanken auftreten. Sollten dir Reaktionen wie diese Angst machen, dann nehm Kontakt zu mir auf – ich helfe gerne weiter.

Übrigens: Wenn vorhanden, werden meine Dienstleistungen von deiner Privatversicherung übernommen.

Anaesthesia Animalis | Dr. Christoph Peterbauer
Zum Seitenanfang